Für den Vertriebsprofi, der Resultate verfolgt, ist der Status quo der Feind.
Während Ihre Wettbewerber noch über die Nachwehen globaler Lieferkettenkrisen klagen, nutzen Sie die neue Weltordnung als Ihr schärfstes
Verkaufsargument. Es geht nicht mehr nur um Preis, Qualität und Lieferzeit. Es geht um Resilienz.
Es geht um die knallharte Absicherung von
Profiten. Hier kommt Friendshoring ins Spiel – die strategische Verlagerung von Lieferketten in politisch und wirtschaftlich verbündete Länder. Für
Sie als High-Performer ist dies kein Buzzword, sondern ein Hebel, um Ihre Kunden vor unkalkulierbaren Risiken zu schützen und sich selbst als unverzichtbaren strategischen Partner zu
positionieren.
Die Fakten sind brutal:
94% der Unternehmen berichten von negativen Umsatzauswirkungen durch Lieferkettenstörungen (ElectroIQ, 2025).
Geopolitische Konflikte, Handelskriege und unvorhersehbare Krisen sind keine abstrakten Gefahren mehr, sondern Bedrohungen für die Bilanz Ihrer Kunden.
Wer heute noch auf singuläre, fragile Lieferketten aus instabilen Regionen setzt, spielt russisches Roulette mit seiner Existenz.
Die Frage ist nicht, ob die nächste Störung kommt, sondern wann. Und Ihre Aufgabe ist es, Ihren Kunden die Lösung zu verkaufen, bevor der Schmerz unerträglich wird.
Die Anatomie des Risikos: Warum klassische Lieferketten versagen
Vergessen Sie die alten Verkaufsleitfäden. Die Welt hat sich verändert.
Die ausschließliche Konzentration auf die niedrigsten Produktionskosten (Offshoring) hat sich als Achillesferse erwiesen.
Die Risiken sind heute multidimensional:
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Geopolitische Instabilität:
Handelskriege, Sanktionen oder militärische Konflikte können Lieferwege über Nacht kappen.
Die Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Rest der Welt sind nur ein Beispiel für die zunehmenden Spannungen, die direkte Auswirkungen auf die Warenverfügbarkeit haben.
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Logistische Albträume:
Blockierte Schifffahrtsrouten, wie die Krisen im Roten Meer und am Suezkanal zeigten, führen zu massiven Verzögerungen und explodierenden Frachtkosten.
Eine einzige Blockade kann wöchentlich Handelsströme in Milliardenhöhe stören (International Chamber of Shipping).
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Regulatorische Willkür:
Plötzliche Exportkontrollen, neue Zölle oder geänderte Compliance-Anforderungen in politisch distanzierten Ländern können die Kalkulation ruinieren und die Produktion lahmlegen.
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Mangelnde Transparenz:
Komplexe, weitverzweigte Lieferketten in Regionen mit anderen Geschäftspraktiken erschweren die Nachverfolgung und Qualitätskontrolle, was zu Reputations- und Compliance-Risiken führt.
Diese Risiken sind keine theoretischen Planspiele. Sie sind reale Kostenfaktoren, die die Margen Ihrer Kunden pulverisieren.
Laut einer Umfrage der National Association of Manufacturers (NAM) haben Ende 2023 bereits 86,2% der befragten Unternehmen Maßnahmen zur Risikominimierung in ihren Lieferketten ergriffen.
Wer jetzt nicht handelt, wird überrollt.
Friendshoring als strategische Waffe im B2B-Vertrieb
Friendshoring ist die logische Antwort auf diese neue Realität. Es geht darum, Stabilität und Vorhersehbarkeit zu verkaufen – die wertvollsten Güter
in einer volatilen Welt. Ihr Verkaufsargument ist nicht mehr nur ein Produkt oder eine Dienstleistung, sondern eine Versicherung gegen Chaos.
Die Kernargumente, mit denen Sie jeden CFO überzeugen:
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Maximale Resilienz und Planungssicherheit:
Durch die Verlagerung in Länder mit stabilen politischen Systemen, Rechtssicherheit und ähnlichen Werten minimieren Sie das Risiko unvorhergesehener Ausfälle.
Unternehmen, die Friendshoring-Strategien anwenden, konnten Lieferkettenstörungen signifikant reduzieren.
Eine Erhebung der Europäischen Zentralbank zeigte eine Reduktion von 27% bei Unternehmen, die auf "trusted trade networks" setzen (HROne). Positionieren Sie das als direkte Gewinnabsicherung. -
Stabile Kostenkalkulation und Margensicherung:
Preisschwankungen durch Strafzölle, Währungsturbulenzen oder explodierende Logistikkosten werden drastisch reduziert.
Die Zusammenarbeit mit Partnern in politisch verbündeten Wirtschaftsräumen wie Mexiko oder Kanada für US-Unternehmen schafft eine berechenbare Kostenbasis. Mexiko ist 2023 zum größten Handelspartner der USA aufgestiegen und hat China überholt, was diesen Trend untermauert (Bloomberg). -
Verbesserte Compliance und ESG-Standards:
In verbündeten Ländern gelten oft ähnliche Arbeits-, Sicherheits- und Umweltstandards. Das reduziert das Risiko von Skandalen, sichert die Einhaltung von ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) und stärkt das Markenimage Ihres Kunden – ein zunehmend kaufentscheidender Faktor. -
Kulturelle und prozessuale Nähe:
Geringere Sprachbarrieren, ähnliche Geschäftspraktiken und überlappende Zeitzonen optimieren die Kommunikation und die Effizienz in der Zusammenarbeit. Das bedeutet schnellere Problemlösungen und eine agilere Steuerung der gesamten Wertschöpfungskette.
Eine Umfrage von Capgemini aus dem Jahr 2025 ergab, dass 73% der großen Unternehmen planen, ihre Betriebsabläufe durch Friendshoring zu verlagern.
Der Markt bewegt sich. Seien Sie derjenige, der die Bewegung anführt, nicht der, der hinterherläuft.
Die Umsetzung: Vom Konzept zur dominierenden Verkaufsstrategie
Hören Sie auf, in Features zu denken. Fangen Sie an, in Risikominimierung und Profitmaximierung für Ihren Kunden zu argumentieren.
Schritt 1: Risiko-Audit im Kundengespräch
Führen Sie Ihre Kunden durch eine knallharte Analyse ihrer aktuellen Lieferkette. Nutzen Sie gezielte Fragen:
- "Welche finanziellen Auswirkungen hätte ein 4-wöchiger Lieferstopp Ihres Hauptzulieferers aus Region X?"
- "Wie hoch ist Ihr 'China-Exposure', und wie haben Sie dieses Risiko in Ihrer Bilanz abgesichert?"
- "Welche Kosten sind Ihnen in den letzten 24 Monaten durch unvorhergesehene Zölle oder Logistikprobleme entstanden?"
Schritt 2: Quantifizieren Sie den Schmerz und den Gewinn
Übersetzen Sie die Risiken in konkrete Zahlen.
Statt "sicherere Lieferkette" sagen Sie: "Eine auf Friendshoring basierende Strategie reduziert laut Analysten die Ertragsvolatilität um bis zu 20%, weil unplanbare Schocks wie politische
Sanktionen oder Hafenschließungen eliminiert werden."
Präsentieren Sie die Total Cost of Ownership (TCO), die über den reinen Einkaufspreis hinausgeht und Risikokosten, höhere Lagerbestände und entgangene Verkäufe durch Ausfälle einbezieht.
Schritt 3: Präsentieren Sie Ihre Lösung als strategische Partnerschaft
Positionieren Sie Ihr Angebot als Enabler für eine resilientere, profitablere Zukunft. Zeigen Sie auf, wie Ihre Produkte oder Dienstleistungen die
Umstellung auf eine Friendshoring-Strategie unterstützen, sei es durch Technologie für mehr Transparenz, Logistiklösungen in den neuen Zielländern oder
Beratungsleistung. Laut einer Studie von Forrester Research haben Unternehmen mit hochdigitalisierten Vertriebsprozessen eine 3,2-mal höhere Anpassungsfähigkeit an
Lieferkettenstörungen.
Fazit: Gewinner sichern sich ab
Die Zeit der naiven Globalisierung ist vorbei. Erfolg im B2B-Vertrieb wird heute nicht mehr nur über den Preis, sondern über die strategische
Absicherung des Kundenerfolgs definiert. Friendshoring ist kein Trend, es ist die neue Realität für Unternehmen, die in Zukunft profitabel wirtschaften wollen.
Es ist Ihre Aufgabe als Elite-Verkäufer, diese Notwendigkeit zu verdeutlichen und die Lösung zu liefern.
Während andere noch auf die nächste Krise warten, um reaktiv zu handeln, gestalten Sie proaktiv die widerstandsfähigen Lieferketten der Zukunft für Ihre Kunden. Sie verkaufen keine Produkte. Sie
verkaufen Stabilität. Sie verkaufen gesicherte Margen. Sie verkaufen Erfolg.
Action Steps zur sofortigen Umsetzung:
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Identifizieren Sie heute 5 Ihrer Top-Kunden:
Analysieren Sie deren Abhängigkeit von Lieferketten aus geopolitisch kritischen Regionen.
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Bereiten Sie für jeden dieser Kunden 3 gezielte Fragen vor:
Konfrontieren Sie sie im nächsten Gespräch mit den quantifizierbaren Risiken ihrer aktuellen Strategie.
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Formulieren Sie Ihr Wertversprechen neu:
Streichen Sie passive Formulierungen und ersetzen Sie sie durch aktive, risikominimierende Argumente rund um Friendshoring.
- Suchen Sie sich eine aktuelle Statistik zur Auswirkung von Lieferkettenstörungen und starten Sie damit Ihr nächstes Dutzend Kaltakquise-Anrufe.
Eine letzte Frage:
Haben Sie heute wirklich alles getan, um nicht nur Ihr Produkt zu verkaufen, sondern den langfristigen Erfolg Ihrer Kunden strategisch abzusichern – und damit Ihre eigenen Zahlen für die
kommenden Quartale zu zementieren?
Weiterführende Ressourcen:
- Whitepaper der Asia Society Policy Institute: U.S. Friendshoring: Working with Indo-Pacific Partners to Enhance Supply Chain Resilience (pdf)
- Studie des Growth Lab an der Harvard University: Economic Costs of Friend-shoring
- Deloitte Report: Restructuring the supply base: Prioritizing a resilient, yet efficient supply chain
Mein Name ist Claus Angerhofer - ich bin Experte für Technologie und B2B Preisverhandlungen

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